Führungsinstrument «Beziehung»

Führungsinstrument «Beziehung»

Die gute Beziehung und das Vertrauen, das wir zu unseren Mitarbeitenden aufbauen, motiviert Mitarbeitende, alles daran setzen, unsere Kunden zufrieden zu stellen. Sie löst Kundenbegeisterung und damit Kundenbindung aus und fördert somit Markenaufbau und finanziellen Unternehmenserfolg. Kurz: sie ist ein zentraler Wirkfaktor für eine erfolgreiche Führung und einer unserer grössten Wettbewerbsvorteile. Alles andere haben andere auch zu bieten!

Aber was braucht es denn, um eine gute Beziehung aufzubauen und zu pflegen?

Die Erfüllung unserer wichtigsten Grundbedürfnisse im Umgang mit Menschen ist die Voraussetzung, dass eine erfolgreiche Beziehungsgestaltung stattfinden kann. Wenn es uns gelingt, die Beziehung zu unseren Mitarbeitenden und zu unseren Kunden erfolgreich zu gestalten, dann haben wir auch gute Chancen, unsere Mitarbeitenden und unsere Kunden an unser Unternehmen zubinden.

Diese Grundbedürfnisse sind (*):

Grundbedürfnis 1:
BINDUNG / SICHERHEIT “gut aufgehoben sein”.
Dazu passendes Verhalten im Führungsalltag: nonverbale Kommunikation, Zuversicht, Engagement, Kompetenz ausstrahlen

Grundbedürfnis 2:
ORIENTIERUNG UND KONTROLLE “Einfluss haben können, nicht ausgeliefert sein“. Dazu passendes Verhalten im Führungsalltag: Information, Transparenz, Mitbeteiligung an Entscheidungen, klare Ziele

Grundbedürfnis 3:
SELBSTWERTSCHUTZ / SELBSTWERTERHÖHUNG “Selbstwerterhöhende Erfahrung machen”. Dazu passendes Verhalten im Führungsalltag: Ressourcen thematisieren und aktivieren

Grundbedürfnis 4:
LUSTGEWINN UND UNLUSTVERMEIDUNG “Lust erleben, Unlust vermeiden” Dazu passendes Verhalten im Führungsalltag: Auslösen positiver Emotionen, Humor, Entspannung

(*) Nach dem neuro-psychotherapeutisch begründeten Konsistenzmodell des Psychotherapieforschers Klaus Grawe (1943 – 2005)

Die Konzepte und Forschungsarbeiten aus der wissenschaftlichen Psychologie sehen die Grundbedürfnisse des Menschen als die eigentlich treibende Kraft unseres Verhaltens und zur Fokussierung unserer Aufmerksamkeit. Im Kontakt mit Anderen, streben wir alle danach, möglichst positive Erfahrungen im Sinne dieser Bedürfnisse zu machen, also

uns gut aufgehoben und wertgeschätzt zu fühlen,
uns selber als kompetent zu erleben,
das Gefühl zu haben, Einfluss nehmen zu können auf das was uns passiert,
und uns dabei gut zu fühlen im Sinne von Lust statt Unlust.

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