Liebesbank und Beziehungskonto

Liebesbank und Beziehungskonto

Es gibt einen Zusammenhang zwischen dem gegenseitigen Umgang eines Paares und der Beziehungszufriedenheit. Wissenschaftler haben dafür das Modell des »Beziehungskontos« entwickelt. Das Beziehungskonto funktioniert wie ein richtiges Bankkonto und verändert ständig seinen Soll- und Haben-Stand, je nachdem wie viel eingezahlt und abgehoben wird.

Einzahlungen auf das Beziehungskonto sind zum Beispiel ernst gemeinte Komplimente, kleine Aufmerksamkeiten, liebevolle Worte oder große Liebesbezeugungen und Geschenke. Eine Abhebung ist zum Beispiel ein kleines Ärgernis, ein Angriff, ein Vorwurf, eine Verletzung, eine Enttäuschung oder ein erbitterter Streit. Am Anfang einer Beziehung verfügen die meisten Paare natürlich über ein großes Guthaben auf ihrem Konto, weil sie sehr verliebt sind und liebevoll und behutsam miteinander umgehen. Doch das respektable emotionale Startkapital ist oft schon nach zwei bis drei Jahren aufgebraucht! Erstaunlicherweise heben viele Paare bedenkenlos vom Beziehungskonto ständig einfach ab und merken nicht, dass sie den Menschen, der ihnen am nächsten steht und den sie am liebsten haben, am wenigsten pflegen und häufig kritisieren, schikanieren, herumkommandieren, unter Druck setzen und beschimpfen.

ALLE PAARE HABEN die Tendenz, sich gegenseitig häufiger negative Rückmeldungen zu geben, als sich liebevoll und wertschätzend zu äußern und zu handeln.

Mehr über die Liebesbank und das Beziehungskonto in WENN PAARE UNTERNEHMEN FÜHREN – ein Handbuch, Seite 74

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