Zweisamkeit und Beziehungsplus: Arbeit als Nahrung für eine glückliche Beziehung

Zweisamkeit und Beziehungsplus: Arbeit als Nahrung für eine glückliche Beziehung

Die Arbeit ist ein verbindendes Element. Führungspaare verbringen viel Zeit gemeinsam am Arbeitsplatz, bewältigen Projekte, stellen sich zusammen dem täglichen operativen Geschäft, lösen Mitarbeiterprobleme im Alltag und legen Zukunftsstrategien des Unternehmens zurecht. Die Unternehmerfrau und der Unternehmermann sind für einander »alles in einem«: Freund, Freundin, Kumpel, Ehefrau, Ehemann, Arbeitskollege, Arbeitskollegin, Coach und Kummerkasten, manchmal Stellvertreter, Stellvertreterin oder Vorgesetzte.

Die Beziehung ist dynamisch und lebendig, weil durch die Wechselwirkung von Beruf und Privatleben immer wieder neue Herausforderungen und neu zu meisternde Aufgaben entstehen. Beide Partner haben zudem die Möglichkeit, einander in einem jeweils ganz anderen Blickwinkel zu sehen und zu erleben und dadurch besser und intensiver kennenzulernen. Dies kann durchaus einen gewissen Einfluss auf die Anziehungskraft und auf die gegenseitige Bewunderung ausüben.

Es existieren in dieser Lebens- und Berufsform auch weniger Reibungsverluste als bei Paaren, von denen der Mann und die Frau an verschiedenen Orten arbeiten. Das gegenseitige Verständnis für die Arbeit ist bei Unternehmerpaaren sehr groß. Der Mann weiß, was seine Frau leistet, und sie weiß es umgekehrt auch von ihm.

Die gemeinsame Arbeit gibt dem Führungs- oder Unternehmerpaar eine Art Rahmen und dieser Rahmen hilft oder zwingt das Paar schon fast dazu, sehr intensiv an der Beziehung zu arbeiten. Auf diese Weise entwickeln beide Partner laufend ihre Paarbeziehungs- und Persönlichkeitskompetenzen weiter. Und sie beeinflussen aktiv den Erhalt beziehungsweise die Steigerung der Qualität ihrer Beziehung.

Aus dem Buch WENN PAARE UNTERNEHMEN FÜHREN – ein Handbuch, Seite 269

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