Sinnesreize: Silvia Gertsch und Xerxes Ach

Sinnesreize: Silvia Gertsch und Xerxes Ach

Die Faszination für Licht und Farbe eint ein Künstlerpaar, das von seinen Werken her unterschiedlicher kaum sein könnte. ­Silvia Gertsch und Xerxes Ach teilen seit 25 Jahren Leben und Arbeitsraum. Als sie sich 1992 kennenlernten, malten sie in ­einem 30 m² kleinen Atelier Rücken an Rücken. Sie verbindet eine bedinungslose Leidenschaft für die Malerei, ein hohes Mass an Präzision sowie die Art und Weise, wie sie Farbe als Träger von Energie einsetzen. Die Bilder von Silvia Gertsch schildern Momente alltäglicher Realität und sind hinter Glas gemalt. Die Gemälde von Xerxes Ach sind abstrakt und mit Schichten monochromer Ei-Tempera auf Baumwolle gemalt.

In seiner Offenheit für suggestive Farbwirkungen trifft sich das Künstlerpaar. Die Stimmung ist das Gemeinsame, nicht die Form. Oder anders gesagt: die beiden gelangen von entgegengesetzten Ausgangspunkten aus – Silvia Gertsch vom Realismus, Xerxes Ach von der abstrakten Farbfeldmalerei – zum selben Ziel. Trotz der markanten Unterschiede dieser zwei Welten, entwickelt sich zwischen den Werken stehts ein Zwiegespräch.

Diese essenzielle Gemeinsamtkeit in einer Ausstellung nachvollziehbar zu machen, ist keine leichte Aufgabe. Aber es wurde bereits mehrfach geschafft. Aktuell sind die Werke der beiden Künstler in der Monica de Cadenas Galleria in Zuoz ausgestellt. Die Ausstellung dauert vom 16. März – 13. Juli 2019. Mehr Informationen unter: monicadecardenas.com

(Text: Kunstmuseum Bern | Buch „Sinnesreize“ Scheidegger & Spiess Verlag | www.artlog.net / Bilder: Blog Kunstmuseum Bern)

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